25. Oktober 2006
Vielen Bürgern fehlt das Geld zum Sparen
Nach einer Einschätzung des Sparkassenverbandes, bleibt vielen Deutschen nicht genügend Geld zum Sparen am Ende des Monats.
Entgegen der Kritik, die Deutschen würden zuviel sparen, wird in Deutschland laut Heinrich Hassis, Präsident der Deutschen Sparkassen - und Giroverbandes (DSGV), zu wenig gespart. Dies liegt aber nicht an der mangelnden Bereitschaft der Bundesbürger, sondern daran, dass bei über einem Drittel der Deutschen einfach kein Geld zum Sparen da ist.
Laut dem Institut der deutschen Wirtschaft sparten die Deutschen letztes Jahr 2,69 Billionen Euro.
Die staatlich geförderte Riester-Rente fand im vergangenen Jahr regen Zuspruch. Vorsorgeprodukte wie die klassische Lebensversicherung, der Bausparvertrag oder das Sparbuch nahmen dagegen in ihrer Beliebtheit ab.