28. September 2006

Nur noch knapp jeder zweite Deutsche spart

Der Verband der Privaten Bausparkassen führte diesen Sommer eine Umfrage zum Sparverhalten der Deutschen durch. Die Studie ergab, dass der finanzielle Spielraum der Bundesbürger immer kleiner wird.

Demnach sparen nur noch 47,7 Prozent der Deutschen für einen bestimmten Zweck. Im Vergleich zum letzten Herbst ist dies ein Rückgang von 4,6 Prozent. Als Gründe werden höhere Lebenshaltungskosten, fehlende Einkommens-Steigerungen, und die allgemeine wirtschaftliche und politische Lage genannt.

Die Studie, für die mehr als 2000 Personen über 14 Jahren befragt wurden, untersuchte außerdem die Motive zum Sparen. Der wichtigste Punkt ist mit 64 Prozent weiterhin die Altersvorsorge, gefolgt von größeren Anschaffungen wie Autos oder Möbeln mit 55 Prozent. Auf dem dritten Platz liegt mit 52 Prozent der Kauf oder die Renovierung von Wohneigentum.


 
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