25. September 2006
Energiekosten sollen weiter steigen
Eon, RWE, Vattenfall Europe, EnBW und andere große Energiekonzerne in Deutschland, haben für die kommenden Monate weitere Preiserhöhungen für Strom und Gas angekündigt. Immer mehr Verbraucher sind deshalb bereit, die Energiekosten zu vergleichen und den Anbieter zu wechseln.
Seitdem ausländische Anbieter auf den deutschen Energiemarkt vorgestoßen sind, bekommen die etablierten Konzerne starke Konkurrenz. Verbraucherschützer errechneten, dass bei einem Wechsel vom teuersten zum günstigsten Anbieter, ein Vierpersonenhaushalt mit durchschnittlichem Energieverbrauch rund 100 Euro pro Jahr sparen kann.
Neben den Preiserhöhungen für Strom, sollen die Gaspreise ebenfalls weiterhin massiv ansteigen. Dies bewegt einige Verbraucher dazu, eine fast vergessene Art des Heizens wieder in Betracht zu ziehen. Die Rede ist vom Heizen mit Holz. Aufgrund des günstigen Holzpreises in Deutschland, kann dies eine echte Alternative sein.
Ein Grund, weshalb viele Kunden den Wechsel des Energielieferanten bisher gescheut haben, lag in der Abwicklung der Formalitäten. Diese Sorge ist in der Regel jedoch unbegründet. Die meisten Anbieter nehmen Neukunden die Arbeit ab, und klären sämtliche Formalitäten und Vertragsdetails mit dem alten Energiekonzern. Der Aufwand bei einem Wechsel des Anbieters ist somit sehr gering, und sollte durchaus in Betracht gezogen werden.